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Die Mode der Fünfziger Jahre: Herren

Herrenmode
HerrenUnmittelbar nach dem Krieg änderte sich aufgrund der Stoffrationierungen in der Herrenmode wenig, man trug alte Uniformen auf und behalf sich auch sonst mit dem, was man hatte. Notgedrungen verzichtete man zunächst auf formelle Kleiderordnungen. Die so genannte Kombination war zweckmäßig und vielseitig einsetzbar, man trug sie in gedeckten Farben mit weißem Hemd und schmaler dezenter Krawatte. Die Sakkos waren zunächst sackförmig, bis sich Ende der 40er Jahre die aus den USA kommen V-Linie durchsetzte: breite Schultern, schmale Hüften. Im Großen und Ganzen blieb die Herrenmode eher konventionell. Mann wollte korrekt und zweckmäßig gekleidet sein und legte Wert auf gute Qualität und gute Verarbeitung.

Das Nylon- oder Perlonhemd galt als der letzte Schrei. Der gut gekleidete Herr trug unbedingt einen Hut, und zwar sowohl zum Mantel als auch zum Anzug.